Rezensieren um jeden Preis?

Hallo zusammen,

aus gegebenem Anlass denke ich darüber nach, wie es sich mit Rezensionen verhält. Von mir gekaufte Bücher rezensiere ich genauso, wie von Autoren oder Verlagen überlassene.

Es gibt viele tolle Bücher, die ich auch so bewerte, aber auch welche die mich nicht erreichen. Auch diese bewerte ich ehrlich , manchmal breche ich sie sogar ab. Ich quäle mich durch kein Buch mehr.

Aber wie verhält es sich bei offiziellen Rezensionsexemplaren?

Auch diese bewerte ich ehrlich. Manchmal ist auch hier ein Buch nicht ganz, wie ich es erwartet habe, dies war erwähne ich dann natürlich auch in meiner Meinung und begründe dies so gut es geht. Irgendwie fallen mir negative Begründungen sowieso leichter als positive.

Aber falls mich ein Rezensionsexemplar nicht überzeugt, sollte ich es dann auch abbrechen, oder bin ich es dem Autor oder der Autorin und dem Verlag schuldig es um jeden Preis zu beenden? Früher hätte ich mit ja geantwortet, heute nicht mehr.

Ich achte die Arbeit der Autoren sehr, aber manchmal erreicht mich eine Geschichte nicht ganz, oder ich mag die Protas nicht, oder die Geschichte passt einfach nicht zu mir, obwohl sie gut geschrieben ist und eine gute Idee beinhaltet. Dies ist nicht die Schuld vom Autor, sondern es soll einfach nicht sein. Dann breche ich auch ein Rezensionsexemplar ab und erwähne auch warum. Das heißt aber nicht, dass der Autor schlecht war oder dass ich kein weiteres Buch des Autors lesen werde. Aber dieses eine passt dann einfach nicht.

So ist es auch mit meinem aktuellen Rezensionsbuch und ich widme mich dem nächsten, auch wenn die Idee richtig gut war.

Wie macht ihr das?

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